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"Seedienst Ostpreußen" | |
Der "Seedienst Ostpreußen" wurde 1920 vom Reichsverkehrsministerium eingerichtet, um über den Seeweg Ostpreußen an das Kernland des Deutschen Reiches anzubinden und auf diese Weise eine Reise durch den polnischen Korridor zu umgehen. Unterschiedliche Reedereien, unter anderem der "Norddeutsche Lloyd Bremen" betrieben die vom Reichsverkehrsministerium gekauften Schiffe auf der Route Kiel-Travemünde-Swinemünde-Zoppot-Pillau-Memel-Helsinki/ Helsingfors. Das Plakat zeigt die von verschiedenen Reedereien betriebenen Schiffe des Seedienstes. 1926 wurden die "Preußen" (Stettiner Dampfschiff-Gesellschaft J. F. Braeunlich) und die "Hansestadt Danzig" (Norddeutscher Lloyd Bremen) in den Dienst gestellt, 1935 folgte die "Tannenberg" (Reederei Hamburg-Amerika-Linie, Hamburg).
Inventarnummer: 82/1989

