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Schläfenbrille 18. Jahrhundert

Objektbezeichnung:Brille mit Futteral
erweiterte Objektbezeichnung:Alte Schläfenbrille
Sachgruppe:Sehhilfen
Hersteller:Wallander, A.
Ort:Tönning
Datierung:Mitte 18. Jahrhundert
Maße:B: 15,7 cm, B: 14,8 cm, T: 6 cm, L: 15,3 cm (Brillengestell), H: 1,8 cm (Etui)
Material:Optisches Glas
Eisen (Brille m. Gestell)
Schweinsleder
Holz
Samt (Etui)
Technik:geschliffen
gestanzt
geschraubt
Eine sogenannte "Schläfenbrille" mit gebogenen, an den Enden in Rundösen abschließenden Bügeln. der Nasenträger und die großen Brillenfassungen aus Draht. Insgesamt ein sehr einfach ausgeführtes Brillengestell aus Eisen. Es sollte preiswert sein.
- Die seitlichen Bügel reichten nicht bis hinter die Ohren, sondern drückten an die Schläfen, die Ösen wurden durch ein Band oder einen Lederriemen um den Hinterkopf herum verbunden.

Die heutigen "Ohrenbrillen" sind eine Erfindung des frühen 18. Jahrhunderts (1728 warb erstmals der englische Optker Edward Scarlett für ein solches Modell). Die zuerst eingeführten Bügel waren sehr kurz, auch die Gelenke haben sich erst allmählich entwickelt. - Das hier gezeigte Gestell hat bereits längere Bügel und stammt daher wohl eher aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

Inventarnummer: AB 2334

Signatur: bezeichnet (Unterseite des Futterals: A. Wallander)

Abbildungsrechte: Museum der Landschaft Eiderstedt