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Sündenfallschale

Objektbezeichnung:Schale
Sachgruppe:Kunsthandwerk/Kunstgewerbe
Zinngießer
Ort:Frankreich
Datierung:um 1600
Maße:Gesamt: Durchmesser: 46,8 cm
Material:Zinn
Technik:gegossen (Metalltechnik)
Sammlung:Kunsthandwerk und Design
Die prächtige Zinnschale, benannt nach der zentralen Darstellung des alttestamentarischen Sündenfalls im Zentrum des Spiegels, ist eine französische Arbeit. Die Motive der Schale folgen zum Teil grafischen Vorlagen Etienne Delaunnes aus der Mitte des 16. Jahrhunderts.
Während Darstellungen Minervas und der freien Künste die Szene des Sündenfalls umschließen, reihen sich auf ihrer Fahne Reiterbilder römischer Kaiser aneinander. Die figürlichen Darstellungen sind durch ornamentales Rankenwerk gefasst, das einem Architeturtraktat der Renaissance entnommen zu sein scheint.

Literatur:
  • Berling, Karl: Altes Zinn. ein Handbuch für Sammler und Liebhaber. (Seite: 85f)
  • Spielmann, Heinz: Schloss Gottorf und seine Sammlungen. Neue Bilderhefte - Renaissance und Barock, Schleswig 1997. (Seite: 299)

Inventarnummer: 1929-23
alte Inventarnummer: 1929/23

Fotograf: C. Dannenberg

Abbildungsrechte: Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf


Ikonographie:     Versuchung und Sündenfall     die Freien Künste (artes liberales)     Geschichte der Minerva (Pallas, Athene)     Personen der antiken Geschichte