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"Friesenscheune." | |
Von einem nach links gerückten Standort aus zeigt sich im Mittelgrund die zum Teil verstellte Eckansicht einer Kate in verschneiter Umgebung. Die Komposition ist von diagonalen Anordnungen der Bildobjekte bestimmt, sodass der Betrachter angeregt wird, aus dem Variationsgefüge der Objekte den illusionierten Raum in wechselnde Dreiecksgruppen zu strukturieren. Der niedrige Horizont als Waagerechte und die Baumvertikalen, parallelisiert durch untere Dachkanten und Fachwerkgliederung, bilden mit den Diagonalen ein lebhaft anmutendes, dabei ausgeglichenes Kräftespiel. Wirkungsvoll stehen dunkle Strukturierungen gegen helle Flächen, dabei räumliche Verhältnisse klärend. Der Vordergrund unten besteht aus einem Platz, den Schubkarren, Haufenformen und Wegstrukturen markieren und dessen Baumbestand und Gatter mit Zaun den Übergang vom Gehöft zum landwirtschaftlichen Nutzraum anzeigen. Er reicht als Ebene bis an den Horizont, wo eine Häusergruppe rechts den Blick nach oben in die Fläche des verhangenen Himmels lenkt.
Inventarnummer: 1102
Signatur: betitelt (u.l.: Friesenscheune.)
Signatur: signiert (u.r.: H Blunck.)
Abbildungsrechte: Künstlermuseum Heikendorf - Kieler Förde
Signatur: betitelt (u.l.: Friesenscheune.)
Signatur: signiert (u.r.: H Blunck.)
Abbildungsrechte: Künstlermuseum Heikendorf - Kieler Förde
| Ikonographie: | Alltagsleben materiell |

