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"Scheldespitze" | |
Von einem Betrachterstandort auf einem Strandabschnitt aus erfasst der Blick gegenüberliegend und nach rechts die sich unter einem großen Himmel in die Ferne erstreckende Ostsee, deren Wellenrhythmus in Bogenform den Strand erreicht, über dem sich ein bewaldeter Steilküstenabschnitt erhebt. Das liegende Achsenkreuzes dieser Komposition rufen die von unterhalb des Horizontes aufsteigende steile Stufe, ins Vertikale gewendet durch die dichte, lichtdurchlässige, dann dunkel hinterfangene Reihung der Baumstämme und der Abschluss rechts ins Bewusstsein, wirkt jedoch aufgrund mildernder Effekt unaufdringlich. Dafür sorgen die schwächere, dabei dunkel betonte Schräge des Waldbodens, die feinen Wölbungen des darüberliegenden Blätterdaches, die große Bogenform des Wasser-Strand-Übergangs - durch Wellen, Steine, Spuren und auch Wolkenkontur aufgegriffen - und nicht zuletzt die Perspektive selbst, die Flächenverhältnisse in räumliche Tiefenwirkung lockernd umwandelt. Die Verhältnis von Hell und Dunkel wirkt aufgrund deutlich herausgearbeiteter Kontraste ausgewogen.
Inventarnummer: 963
Signatur: betitelt (u.l.: Scheldespitze)
Signatur: monogrammiert (u,l,: H B.)
Signatur: signiert (u.r.: H Blunck.)
Abbildungsrechte: Künstlermuseum Heikendorf - Kieler Förde
Signatur: betitelt (u.l.: Scheldespitze)
Signatur: monogrammiert (u,l,: H B.)
Signatur: signiert (u.r.: H Blunck.)
Abbildungsrechte: Künstlermuseum Heikendorf - Kieler Förde
| Ikonographie: | Natur |

