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SALON DAUERWELLEN-SPITZENPAPIER

Objektbezeichnung:Spitzenpapier
erweiterte Objektbezeichnung:500 Blatt Packung,gefaltet
Sachgruppe:Haar- und Bartpflege
Hersteller:Unbekannt
Ort:unbekannt
Datierung:4. Viertel 20. Jahrhundert
Maße:H: 6,3 cm, B: 5,8 cm, T: 4 cm
Material:Papier (Karton)
Technik:geformt
geklebt
bedruckt
Seidenpapier wurde schon im Rokoko als Hilfsmittel benutzt, um die Papilloten einzuwickeln und im heißen Papillot-Eisen ("Quetscheisen") zu einer Locke zu formen. Manch ein Barbier strich beim Rasieren die abrasierten Stoppel mit der Seife auf ein Stück Papier. Beim Ondulieren wurde mit Hilfe eines Papierstücks aus der Tageszeitung die Hitze des Eisens geprüft. Vor dem Haarschnitt wird die gekreppte Halskrause als Hautschutz vor dem Umhang um den Hals gelegt. Die oberste Schicht für die Kopfablage besteht beim Rasieren ebenso aus Paier (Nackenrolle). - Bei der Dauerwelle kam auch Papier zum Einsatz, so z.B. die "Läppchen" von Wella (siehe Fr927) schon bei der Vorkriegs-Heiß-Dauerwelle. Auch beim Wickeln der Volumen-Wickler konnte das Papier eine große Hilfe sein. Das ist besonders sinnvoll bei sehr kurz geschnittenen Haaren. Abgebildet sind zwei Packungen Spitzenpapier. Die Frisörin konnte, um zügiger wickeln zu können, das Papier in eine Vorrichtung am Unterarm setzen.

Inventarnummer: Fr932

Signatur: Schriftzug (rundum: SALON; Dauerwell-Spitzenpapier, 500 Blatt, gefaltet)

Signatur: Schriftzug (unten: Art. Nr. 755005; Schriftcode)

Abbildungsrechte: Herr Zopfs Friseurmuseum