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ROTBART RASIERKLINGE

Objektbezeichnung:Klingen
erweiterte Objektbezeichnung:LANGLOCH-Rasierklinge
Sachgruppe:Haar- und Bartpflege
Hersteller:ROTBART
Ort:Berlin
Datierung:1930er Jahre
Maße:H: 0,7 cm, B: 5 cm, T: 2,3 cm
Material:Pappe
Technik:bedruckt
geschnitten
gefaltet
geklebt
Der Produktname ROTBART wurde mit den Rasierklingen 1924 durch die Berliner Firma ROTH & LINDER auf den Markt gebracht. Das Entstehen der Firma ROTH & BÜCHNER geht auf die Zeit um 1910 bis 1920 zurück. Um 1926 beschäftigt die Berliner Firma schon 1.100 Arbeiter. Sie gilt als der größte Einzelhersteller von Rasierklingen. Im gleichen Jahr baut der Berliner Otto Roth eine Rasierklingen-Fabrik in den U.S.A. auf und wurde 1927 der Generaldirektor der ROTH-BÜCHNER AG. 1930 wurde die Firma ROTH-BÜCHNER eine 100 %ige Tochter der U.S.A.-Gesellschaft GILLETTE. Der Sitz der ROTBART-Firma ist noch immer in der Tempelhofer Straße in Berlin-Tempelhof. - Das Foto zeigt eine 10er Packung Rasierklingen. Diese Klingen dürften erst nach 1934 unter dem Einfluß des U.S.-amerikanischen Mutterkonzerns GILLETTE entstanden sein. Der Hintergrund liegt in der Änderung der DREILOCH- zur LANGLOCH-Rasierklinge. Begründet wurde die Maßnahme von GILLETTE auch mit verbrauchspolitischen Argumenten. - Die Verpackungen der damaligen Zeit konzentrierten sich auf die grafische Darstellung der Pappe. Die Rasierklinge selbst war meistens nur in Fett- oder Pergamentpapier eingewickelt.

Inventarnummer: RK58

Signatur: Abbild (Vorn und hinten: Langloch-Rasierklinge)

Signatur: Schriftzug (Vorn und hinten: ROTBART Rasierklingen Stärke 0,13 mm)

Signatur: Schriftzug (Seitlich: 10 Klingen, Das Stück 4 Pfg.)

Abbildungsrechte: Herr Zopfs Friseurmuseum