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GEDENKSTÄTTE ALBATROS



Gedenkstätte Albatros
Hafenmole
24351 Damp
Tel.: 04352/8001
www.museen-sh.de/inst.php?inst=
534

Öffnungszeit:
Juni-10. Sept. tgl. di-so 10-16





Nahezu sechs Jahrzehnte lang dampfte die 1912 als Passagier- und Frachtdampfer auf der Meyer Werft in Papenburg gebaute Albatros
über die Flensburger Förde und versorgte die Ortschaften entlang der Küste. Nach einer schnellen Umrüstung konnte sie auch in der
lukrativen Viehfahrt eingesetzt werden. Das Ende des Zweiten Weltkrieges erlebte sie als Flüchtlingstransporter bei der Großoperation "Rettung über See". In der Nachkriegszeit blühte der Fördedampfer nochmals auf, 1969 schließlich erloschen für immer die Feuer im Kessel. Als das neu entstandene Ferienzentrum Damp 2000 in der Eckernförder Bucht für seinen Hafen ein maritimes Objekt suchte, erschien der Oldtimer aus Flensburg genau richtig. Am 14. September 1971 schleppte der Flensburger Salondampfer Alexandra die Albatros nach Damp, wo sie in einem Sandbett ihre letzte Ruhestätte fand. 1983 wurde an Bord die Ausstellung "Rettung über See" eröffnet, doch wegen schwindender Besucherzahlen musste das Museum 1999 seine Pforten schließen. In naher Zukunst soll die Albatros "entsorgt" werden.
Der Förderverein des Flensburger Schifffahrtsmuseums bemüht sich, dieses maritime Kleinod in seinem alten Heimathafen als Ganzes oder in Teilen der Nachwelt zu erhalten. In diesem Sommer steht die Albatros in dem Ostseebad noch an Land. Anlass genug, um mit einer Ausstellung den einst so stolzen Fördedampfer nochmals zu beleben. Anhand von Schautafeln, Modellen, Exponaten und natürlich dem Schiff selbst wird die Zeit der Flensburger Fördeschifffahrt und somit der Albatros beleuchtet.