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Erscheinung (blauer Kopf)
Stiftung Rolf Horn · im Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf
CC BY-SA 4.0
Objektbetegnelse:
Gouache
Datering:
1920
Mål:
Blattmaß: Höhe: 61,3 cm; Breite: 48,3 cm
Rahmenmaß: Höhe: 107,1 cm; Breite: 92,5 cm; Tiefe: 4 cm
Passepartout (außen): Höhe: 83,1 cm; Breite: 70,9 cm; Tiefe: 0,6 cm
Rahmenmaß: Höhe: 107,1 cm; Breite: 92,5 cm; Tiefe: 4 cm
Passepartout (außen): Höhe: 83,1 cm; Breite: 70,9 cm; Tiefe: 0,6 cm
Materiale:
Papier
Teknik:
Deckfarbe
Kohle
Person:
Leverende institution:
Stiftung Rolf Horn · im Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf
1920 malte Christian Rohlfs die „Erscheinung“, auch „Blauer Kopf“ genannt, eines der eindrucksvollen Menschenbilder seines Spätwerks, die der Sammler Rolf Horn bevorzugt sammelte. Mit kräftigen blauen Linien ist der „Kopf“ auf das Blatt geworfen, dessen Format er zu sprengen scheint. Ihre suggestive Kraft erhält das Bild durch das leuchtende Rot, das nicht nur den gesamten Hintergrund ausmacht, sondern auch Stirn, Nase und Oberkörper des Dargestellten leuchten lässt, als ob die Farbe durch ihn hindurchschiene. Selbst die in Weiß gehöhten Gesichtspartien sind kaum von körperlicher Festigkeit, vielmehr erscheint der „Kopf“ als eine visionäre „Erscheinung“. Zugleich kommt hier eine spürbare Melancholie zum Ausdruck.
Der in Holstein geborene Christian Rohlfs (1849 – 1938) studierte Malerei in Weimar, bevor er 1901 auf Einladung von Karl Ernst Osthaus nach Hagen übersiedelte. Dort kam er mit der internationalen Kunst der Moderne in Berührung, die sein künftiges Schaffen inspirierte. In der Stiftung Rolf Horn ist Rohlfs mit einer größeren Gruppe von Werken aus der Hagener Zeit vertreten. Rohlfs Spätwerk wird nach 1919 angesetzt, als er die deutlich jüngere Helene Vogt heiratete. Seine Werke sind nun durch eine neue, überwältigende Dominanz von Farbe und Licht gekennzeichnet.
Der in Holstein geborene Christian Rohlfs (1849 – 1938) studierte Malerei in Weimar, bevor er 1901 auf Einladung von Karl Ernst Osthaus nach Hagen übersiedelte. Dort kam er mit der internationalen Kunst der Moderne in Berührung, die sein künftiges Schaffen inspirierte. In der Stiftung Rolf Horn ist Rohlfs mit einer größeren Gruppe von Werken aus der Hagener Zeit vertreten. Rohlfs Spätwerk wird nach 1919 angesetzt, als er die deutlich jüngere Helene Vogt heiratete. Seine Werke sind nun durch eine neue, überwältigende Dominanz von Farbe und Licht gekennzeichnet.
Inventarnummer:
HORN-0079
Signatur(en):
monogrammiert und datiert
Wo: unten rechts
Was: CR 20
Wo: unten rechts
Was: CR 20
Keywords:
Brustbild, Büste
Mann
Added to portal:
2026-01-30T16:21:57Z
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