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Die Brunnsteinkapelle in Soest
Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch · im Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf
CC BY-SA 4.0
Objektbetegnelse:
Gemälde
Datering:
um 1930
Mål:
Gesamt: Höhe: 77 cm; Breite: 58,8 cm; Tiefe: 3 cm
Gesamt: Höhe: 85,5 cm; Breite: 67 cm
Rahmenmaß: Höhe: 85,3 cm; Breite: 67 cm; Tiefe: 4,5 cm
Gesamt: Höhe: 85,5 cm; Breite: 67 cm
Rahmenmaß: Höhe: 85,3 cm; Breite: 67 cm; Tiefe: 4,5 cm
Materiale:
Leinwand
Teknik:
Tempera
Person:
Abgebildeter Ort:
Soest (Kreisstadt)
Leverende institution:
Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch · im Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf
Das Werk gehört zum Bestand der Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch, Wolfsburg. Die Sammlung befindet sich seit 2016 als langfristige Leihgabe im Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf in Schleswig.
Obwohl Christian Rohlfs nur einmal kurz Soest besuchte, scheint diese Stadt in ihrer Eigenart einen nachhaltigen Eindruck auf ihn ausgeübt zu haben.
Nach der strengen Schulung der Lehrjahre in Weimar löste sie einen Schaffensprozeß aus, der – von einem kurzen pointillistischen Zwischenspiel unterbrochen – zu immer größerer Freiheit in Komposition und Malweise führte.
Auffälligerweise hat er dabei nicht unbedingt immer die spektakulärsten Ansichten des Stadtbildes von Soest gewählt, sondern sich für die monumentale Darstellung oft kleiner Gebäude interessiert. So stellte er die malerisch im Grünen gelegene evangelische Brunnsteinkapelle mit ihrem Zwiebeltürmchen gleich zweimal dar: Zuerst 1907 in pointillistischer Manier (56,5 x 45,3 cm, Museum Folkwang, Hagen, Vogt 424), um sie dann in dem vorliegenden Gemälde mehr als ein Vierteljahrhundert später in größerem Format ganz flott in fast impressionistischer Weise mit einem verhaltenen, jedoch sehr erlesenen Kolorit neu zu gestalten. In diesen Zusammenhang gehört auch die separate Darstellung einer kleinen Kapelle in Dinkelsbühl (Tempera auf Leinwand 101x76 cm, verschollen, ehemals im Besitz der Nationalgalerie Berlin und dort 1937 von den Nationalsozialisten als ‚entartete Kunst’ beschlagnahmt, Vogt 649)."
Obwohl Christian Rohlfs nur einmal kurz Soest besuchte, scheint diese Stadt in ihrer Eigenart einen nachhaltigen Eindruck auf ihn ausgeübt zu haben.
Nach der strengen Schulung der Lehrjahre in Weimar löste sie einen Schaffensprozeß aus, der – von einem kurzen pointillistischen Zwischenspiel unterbrochen – zu immer größerer Freiheit in Komposition und Malweise führte.
Auffälligerweise hat er dabei nicht unbedingt immer die spektakulärsten Ansichten des Stadtbildes von Soest gewählt, sondern sich für die monumentale Darstellung oft kleiner Gebäude interessiert. So stellte er die malerisch im Grünen gelegene evangelische Brunnsteinkapelle mit ihrem Zwiebeltürmchen gleich zweimal dar: Zuerst 1907 in pointillistischer Manier (56,5 x 45,3 cm, Museum Folkwang, Hagen, Vogt 424), um sie dann in dem vorliegenden Gemälde mehr als ein Vierteljahrhundert später in größerem Format ganz flott in fast impressionistischer Weise mit einem verhaltenen, jedoch sehr erlesenen Kolorit neu zu gestalten. In diesen Zusammenhang gehört auch die separate Darstellung einer kleinen Kapelle in Dinkelsbühl (Tempera auf Leinwand 101x76 cm, verschollen, ehemals im Besitz der Nationalgalerie Berlin und dort 1937 von den Nationalsozialisten als ‚entartete Kunst’ beschlagnahmt, Vogt 649)."
Inventarnummer:
Bö-G33-2009
Signatur(en):
Stempel
Wo: verso, auf dem Keilrahmen (Maßangaben als Stempel, alte Bleistiftannotationen)
Wo: verso, auf dem Keilrahmen (Maßangaben als Stempel, alte Bleistiftannotationen)
Etikett
Wo: verso
Was: Lempertz
Wo: verso
Was: Lempertz
Keywords:
Kapelle
Added to portal:
2026-02-10T07:27:54Z
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