Kleine Statuette des Historikers Theodor Mommsen aus weißem Gips, angefertigt vom Berliner Bildhauer und Medailleur Karl Pracht. Mommsen wird dargestellt mit Hut und langem Mantel mit Pelz(?)-Kragen in gebückter Haltung. Unter dem Arm trägt er eine Aktentasche. Die Haltung und die tiefen Falten in seinem Gesicht sprechen für ein fortgeschrittenes Alter. Christian Matthias Theodor Mommsen geboren 1817 in Garding, gilt als einer der bedeutensten Altertumswissenschaftler des 19. Jahrhunderts. Zunächst absolvierte er an der CAU in Kiel sein Jurastudium, widmete danach jedoch der Erforschung römischer Inschriften in Italien und Frankreich. Für seine wissenschaftliche Arbeit wurde Mommsen vielfach ausgezeichnet und bekam 1902 für sein Hauptwerk, die "Römische Geschichte", sogar den Nobelpreis für Literatur. Ein Jahr später starb er in Charlottenburg.