Schenkkanne auf hohem Fuß.
Die Kanne hat einen Glockenfuß und einen sehr kurzen Schaft mit flachgedrücktem Nodus. Der Gefäßkörper ist an den Schaft neu angelötet. Er bestet aus einem kugel- und zylinderförmigem Unterteil und einem konisch leicht geweitetem Oberteil. Beide Teile sind durch einen markanten, dreifach profiliert Reif voneinander getrennt. Die weit auslaufende Tülle ist fünffach facettiert. Der hochgewölbte, mit kleinem Knauf versehene Deckel nimmt die Glockenform des Fußes wieder auf. Der bogenförmige Griff ist wie der Reif dreifach profiliert. - Die rechte obere Gefäßwandung nimmt ein Spiegelmonogramm ein, das durch zwei zusammengebundene Zweige eingefaßt und von einer Grafenkrone bekrönt wird: Die Buchstaben ""HJP"" oder wohl eher ""HJB"" sind schwer deutbar (Baudissin von Rixdorf?). - Die stark gereinigte Oberfläche ist etwas narbig. - Keine Zinnmarken.