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Gussmodell der Igeler Säule

Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf CC BY-SA 4.0
Slider Bild - CC BY-SA 4.0
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Objektbetegnelse:
Modell
udvidet objektbetegnelse:
Gussmodell
Datering:
1. Drittel 19. Jahrhundert
Mål:
Gesamt: Höhe: 46,3 cm
Sockel: Breite: 11,5 cm; Tiefe: 9,5 cm
Materiale:
Zink
Teknik:
gegossen
Produktionssted:
Bendorf
Leverende institution:
Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf
Eine verkleinerte Nachbildung des heute etwa 23 Meter hohen Grabmals der römischen Familie der Secundinier im Dorf Igel bei Trier.
Der patinierte Zinkguss entspricht im Aufbau seinem Vorbild und gibt den Zustand des reichen Reliefschmucks der "Igeler Säule" um 1829 wieder, der heute sehr viel stärker verwittert ist.
Auf der vierstufigen Basis befindet sich die reliefierte Sockelzone, darüber der mit Gesimsen und Riemenwerk in drei unterschiedlich hohe Zonen unterteilte, pfeilerförmige Säulenschaft, mit weiterem Bildprogramm. Nach oben schließt die Säule über einen Architrav mit einer ebenfalls reliefierten Attika, einem Dreiecksgiebel und einem Schuppendach ab. Bekrönt wird das Dach von einem eiförmigen Pinienzapfen. Das Originalmonument zeigt auf diesem Pinienzapfen ein Fragment des den Ganymed entführenden Adlers mit geöffneten Schwingen; auf dieses Detail hat man in der Nachbildung verzichtet.
Das Bildprogramm der Reliefs umfasst Familienbildnisse, Darstellungen aus dem Gewerbe und dem Alltag und mythologische Szenen.

Das Pfeilerdenkmal wurde um 250 von den Brüdern Lucius Secundinius Aventinus und Lucius Secundinius Securus errichtet. Chistian Daniel Rauch hatte die Anregung zur Nachbildung gegeben, für die dem Modelleur Heinrich Zumpft 1829 der Rang eines "academischen Künstlers" verliehen wurde. Sein Wachsmodell wurde auf der Akademie-Ausstellung dieses Jahres gezeigt ("861 - Das römische Monument zu Igel bei Trier, in wachs modelliert"). Die Sayner Hütte bei Bendorf am Rhein fertigte die Abgüsse an. Einen der frühesten Güsse in Bronze erhielt Johann Wolfgang von Goethe, der sich dafür in einem längerem Brief ausführlich bedankte. Mit diesem Brief als Vorspann gab Carl Osterwald 1829 eine Beschreibung des Denkmals und des Modells heraus. Ein Bronzeabguss wurde auch König Friedrich Wilhelm III. als Geschenk überreicht.
Inventarnummer:
1992-2
Keywords:
Gewerbe/Industrie
Klassische Mythologie/Antike Geschichte
Mensch
Added to portal:
2026-01-30T16:20:06Z

Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf

Schlossinsel 1, 24837 Schleswig

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