Der Grathobel dient zum Anhobeln einer gratförmigen Feder an ein Werkstück. Dazu sind die Hobelsohle und das Messer im Winkel von 70 Grad zur Seitenfläche gestellt.
Das fertige Werkstück kann dann in eine ebenfalls gratförmige Nut formschlüssig eingeschoben werden und hält ohne Leimung. Gleichzeitig können die beiden Werkstücke arbeiten, ohne zu reissen. Zum Erstellen der Nut verwendete man eine Gratsäge.
Der Hobel trägt aufgestempelt "Grathobel" und "Gebrauchsfähig" sowie den Prägestempel "No 79".
Das Hobelmesser hat "B. H. O." eingeschlagen.
Der Hobel hat einen verstellbaren Anschlag und einen seitlichen Vorritzer, um zu verhindern, daß das Holz beim Hobel ausreisst.