Object description:
Scherzartikel
Extended object name:
Handschocker
Dating:
1960 - 1968
Dimensions:
Gesamt: Länge: 3,5 cm; Breite: 4,5 cm; Tiefe: 2 cm
Material:
Aluminium
Messing
Subject group:
Spielzeug/Spiel/Sport
Kindheit/Jugend
Freizeit/Unterhaltung/Genuss
Providing institution:
Industriemuseum Elmshorn
Scherzartikel Handflächenvibrator, Vorgehen : der Körper wird gedreht, dadurch wird die Feder gespannt. Ein Finger wird durch den Henkel gesteckt. Durch die Hadfläche ist das Gerät getarnt. Gibt man nun jemanden die Hand, wird der dornförmige Auslöser betätigt und das Gerät vibriert.
Ein Handschocker ist ein Scherzartikel in Form eines flachen Zylinders mit innen liegender gespannter Feder, der in der Innenfläche der Hand versteckt wird. Wenn der Träger die Hand seines Gegenübers schüttelt wird die Feder durch einen stumpfen Metalldorn gelöst und diese erzeugt eine Vibration und ein schnarrendes Geräusch. Für die zweite Person kann sich dies im ersten Schreckmoment wie ein Stromschlag anfühlen. Die Feder wird gespannt indem Ober- und Unterseite des Handschockers gegeneinander gedreht werden.
Der Handschocker wurde bereits 1928 von Soren Sorensen Adams von der Firma S.S. Adams & Co. entwickelt. Es war das Nachfolgemodell des Produkts „The Zapper“, welches keine so effektive Vibration aufwies, dafür aber einen spitzen Dorn hatte, der die zu schüttelnde Hand verletzten konnte. Adams brachte einen Prototyp des „Joy Buzzer“ nach Dresden (Deutschland) wo ein Maschinist die passenden Produktionswerkzeuge herstellte. 1932 wurde der Scherzartikel in den USA zum Patent angemeldet und wurde zum vollen Erfolg. 1987 wurde der Handschocker einer Erneuerung unterzogen und mit lauterem Geräusch und stärkerer Vibration als „Super Joy Buzzer“ verkauft.
Scherzartikel haben ihren Ursprung oft in Kostüm-, Horror- (z. B. Dracula) oder Slapstick-Filmen. Daneben können aber auch Alltagsgegenstände durch Zweckentfremdung oder Manipulation als Scherzartikel verwendet werden.
Ein Handschocker ist ein Scherzartikel in Form eines flachen Zylinders mit innen liegender gespannter Feder, der in der Innenfläche der Hand versteckt wird. Wenn der Träger die Hand seines Gegenübers schüttelt wird die Feder durch einen stumpfen Metalldorn gelöst und diese erzeugt eine Vibration und ein schnarrendes Geräusch. Für die zweite Person kann sich dies im ersten Schreckmoment wie ein Stromschlag anfühlen. Die Feder wird gespannt indem Ober- und Unterseite des Handschockers gegeneinander gedreht werden.
Der Handschocker wurde bereits 1928 von Soren Sorensen Adams von der Firma S.S. Adams & Co. entwickelt. Es war das Nachfolgemodell des Produkts „The Zapper“, welches keine so effektive Vibration aufwies, dafür aber einen spitzen Dorn hatte, der die zu schüttelnde Hand verletzten konnte. Adams brachte einen Prototyp des „Joy Buzzer“ nach Dresden (Deutschland) wo ein Maschinist die passenden Produktionswerkzeuge herstellte. 1932 wurde der Scherzartikel in den USA zum Patent angemeldet und wurde zum vollen Erfolg. 1987 wurde der Handschocker einer Erneuerung unterzogen und mit lauterem Geräusch und stärkerer Vibration als „Super Joy Buzzer“ verkauft.
Scherzartikel haben ihren Ursprung oft in Kostüm-, Horror- (z. B. Dracula) oder Slapstick-Filmen. Daneben können aber auch Alltagsgegenstände durch Zweckentfremdung oder Manipulation als Scherzartikel verwendet werden.
Inventarnummer:
2003-0438
Signatur(en):
geprägt
Wo: Unterseite
Was: "Patent", "Western Germany"
Wo: Unterseite
Was: "Patent", "Western Germany"
Added to portal:
2026-01-30T16:14:48Z
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