Das Museum der Natur Hamburg verbindet an drei Orten die faszinierende Welt der Tiere (Zoologie), Minerale (Mineralogie) und Fossilien (Geologie-Paläontologie).
Im Fokus der Forschung des Museums der Natur Hamburg – Geologie-Paläontologie steht die Ökosystem- und Klimaentwicklung der vergangenen rund 50 Millionen Jahre.
Eine Schlüsselrolle spielen dabei mikropaläontologische und palynologische Untersuchungen, bei denen über die Analyse von Mikroorganismen und Pollenkörnern
Ökosystem- und Klimaänderungen rekonstruiert werden.
Die Sammlungen des Museums umfassen unter anderem Fossilien aus eiszeitlichen Geschieben und regionalen Fossillagerstätten, weiterhin verfügt das Museum über eine
umfassende Sammlung fossiler Tintenfische.
Eine besondere Rolle in der Forschung am Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) spielt die Bernsteinsammlung, die vor allem Bernsteine mit
eingeschlossenen Insekten, weiteren Kerbtieren und Pflanzenresten umfasst. Mit Hilfe des Baltischen Bernsteins kann z.B. die Biodiversität im sogenannten „Bernsteinwald“, einem Ökosystem, das vor 50 Millionen Jahren im nordosteuropäischen Raum bestand, detailliert untersucht werden. Weiterhin liefern die Bernsteineinschlüsse wichtige Hinweise für die Evolution verschiedener Tiergruppen. Im Museum konnten in den vergangenen Jahren z.B. wichtige Erkenntnisse zur Evolution und Artenvielfalt von Spinnentieren und Heuschrecken gewonnen werden.
Anreise ÖPNV
Nur wenige Meter vom Eingang des Museums entfernt befindet sich die Bushaltestelle "Bundesstraße". Hier halten die Metrobusse M4 und M15. Darüber hinaus befindet sich in unmittelbarer Nähe die U-Bahnstation "Schlump".
Parkplatz
Das Museum besitzt leider keine eigenen Parkplätze. Begrenzte Parkmöglichkeiten bestehen auf dem Parkstreifen der Bundesstraße.
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