Zurück zur Übersicht
Brunnen von Grottaferrata im Albaner Gebirge
Jürgen und Maria Elisabeth Rasmus Stiftung
CC BY-SA 4.0
Objektbezeichnung:
Gemälde
Datierung:
1834
Maße:
Gesamt: Höhe: 39,5 cm; Breite: 54,5 cm
Material:
Leinwand
Technik:
Öl
Sachgruppe:
Romantik
Person:
Bereitstellende Institution:
Jürgen und Maria Elisabeth Rasmus Stiftung
Beschreibung:
Grottaferrata war ein beliebtes Ausflugsziel zahlreicher Künstler auf den Wanderungen in die südliche Umgebung Roms, z.B. zu den Albaner Bergen. Ursprünglich als Abtei gegründet, wurde die Abtei später zur Festung ausgebaut.
1832 hatte Ludwig Richter in Meißen nach Studien von einer Italienreise ein großes Bild "Am Brunnen bei Grotta Ferrata" gemalt, das er später in zwei kleineren Repliken wiederholte. Um 1832/34 hatte auch Josef Anton Koch ein Gemälde "Grottaferrata mit Brunnenszene" geschaffen (Pommersches Landesmuseum Greifswald). Ahlborn, der in Rom mit Koch unter einem Dach gewohnt hatte, nahm sich Kochs bildparalleles Kompositionsschema zum Vorbild und auch er gliedert das Terrain durch Licht und Schatten sowie einen deutlichen Tiefenzug auf die Klosteranlage. Richter hingegen machte aus dieem Motiv ein nahgesehenes, von Bäumen überdachtes Brunnenidyll. Allen drei gemeinsam ist die Bedeutung der Brunnenstaffage. Bei Koch und Richter ist es jeweils ein Hirte, der auf die am Brunnen beschäftigten Frauen hinzueilt. Bei Ahlborn dagegen ist nur eine Frau mit dem Wäschewaschen beschäftigt, während im Vordergrund eine Albaneserin zwei spielende Kinder beaufsichtigt
Provenienz:
Berliner Akademieausstellung 1834, Eigentümer Schloss Potsdam. Seit 1920 Privatbesitz München. Durch Jürgen Rasmus 1980 erworben vom Kunsthändler Josef Assenbaum, Wien.
Grottaferrata war ein beliebtes Ausflugsziel zahlreicher Künstler auf den Wanderungen in die südliche Umgebung Roms, z.B. zu den Albaner Bergen. Ursprünglich als Abtei gegründet, wurde die Abtei später zur Festung ausgebaut.
1832 hatte Ludwig Richter in Meißen nach Studien von einer Italienreise ein großes Bild "Am Brunnen bei Grotta Ferrata" gemalt, das er später in zwei kleineren Repliken wiederholte. Um 1832/34 hatte auch Josef Anton Koch ein Gemälde "Grottaferrata mit Brunnenszene" geschaffen (Pommersches Landesmuseum Greifswald). Ahlborn, der in Rom mit Koch unter einem Dach gewohnt hatte, nahm sich Kochs bildparalleles Kompositionsschema zum Vorbild und auch er gliedert das Terrain durch Licht und Schatten sowie einen deutlichen Tiefenzug auf die Klosteranlage. Richter hingegen machte aus dieem Motiv ein nahgesehenes, von Bäumen überdachtes Brunnenidyll. Allen drei gemeinsam ist die Bedeutung der Brunnenstaffage. Bei Koch und Richter ist es jeweils ein Hirte, der auf die am Brunnen beschäftigten Frauen hinzueilt. Bei Ahlborn dagegen ist nur eine Frau mit dem Wäschewaschen beschäftigt, während im Vordergrund eine Albaneserin zwei spielende Kinder beaufsichtigt
Provenienz:
Berliner Akademieausstellung 1834, Eigentümer Schloss Potsdam. Seit 1920 Privatbesitz München. Durch Jürgen Rasmus 1980 erworben vom Kunsthändler Josef Assenbaum, Wien.
Inventarnummer:
Ahlborn-1
Signatur(en):
signiert und datiert
Wo: unten rechts auf dem Felsen
Was: W.Ahlborn 1834
Wo: unten rechts auf dem Felsen
Was: W.Ahlborn 1834
In Portal übernommen am:
2026-05-27T13:52:11Z
Objekte der gleichen Person (1):
Alle verbundenen Objekte anzeigen
Ähnliches Material (2827):
Ähnliche Technik (1737):
Qualität durch Dein Feedback
Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer,
Falls Du Fehler in den Datensätzen entdeckst (z.B. Rechtschreibfehler, Zahlendreher etc.) oder Probleme mit der Anzeige der Dokumente hast, zögere nicht, uns dies mitzuteilen. Dafür kannst Du ganz einfach das nebenstehende Kontaktformular nutzen und das Museum direkt anschreiben. Deine Daten werden sicher über ein SSL-Zertifikat übertragen. Wenn Du weitere Fragen zum Datenschutz hast, klicke bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Falls Du Fehler in den Datensätzen entdeckst (z.B. Rechtschreibfehler, Zahlendreher etc.) oder Probleme mit der Anzeige der Dokumente hast, zögere nicht, uns dies mitzuteilen. Dafür kannst Du ganz einfach das nebenstehende Kontaktformular nutzen und das Museum direkt anschreiben. Deine Daten werden sicher über ein SSL-Zertifikat übertragen. Wenn Du weitere Fragen zum Datenschutz hast, klicke bitte hier: Informationen zum Datenschutz