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Objektbezeichnung:
Gemälde
Datierung:
1853
Maße:
45, 5 x 66 cm
Technik:
Öl / Leinwand
Sachgruppe:
Bildwerke / Bildende Kunst
Gewässer
Romantik
Forstwirtschaft / Jagd / Fischerei
Stadt Kiel
Bereitstellende Institution:
Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum - Stadtmuseum Warleberger Hof
Die Naturauffassung der Romantik hatte Anfang des 19. Jahrhunderts den Weg für die Entdeckung der landschaftlichen Schönheiten des Fördeufers bereitet. Um die Jahrhundert-Mitte wurde das auf dem Ostufer der Kieler Förde gelegene Fischerdorf Ellerbek auch von Künstlern entdeckt. Der Maler Ernst Wolperding, ein Freund des Dichters Klaus Groth, hat in vielen Skizzen und Zeichnungen Ellerbek festgehalten. Immer wieder taucht in seinen Arbeiten zu Ellerbek das Motiv des Ellerbeker Strandes mit den Booten der Fischer, und im Hintergrund den Hütten und Katen des Dorfes auf. Auch wenn es sich bei den Arbeiten Wolperdings um sehr detaillierte Darstellungen des Lebens und der Arbeit der Fischer handelt, so verfolgte der Künstler dennoch kein dokumentarisches Anliegen damit, sondern die Motive boten ihm reizvolle Interpretationsmöglichkeiten. Die etwa auf Wolperdings Bildern immer wiederkehrenden niedrigen Häuser, die Weite der See, die mächtigen alten Eichen, die am Boden hockenden Menschen oder die spielenden Kinder verweisen in ihrer Ikonographie auf das für der Romantik so typische Spannungsfeld zwischen Heimatgefühl und Fernweh, auf die vermeintliche Bodenständigkeit und Naturverbundenheit der Fischer und auf Unschuld und Unberührtheit.
Inventarnummer:
183/1984
In Portal übernommen am:
2026-01-30T17:50:18Z

Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum - Stadtmuseum Warleberger Hof

Dänische Straße 19, 24103 Kiel

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