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Bildnis von Adolf IV. (vor 1205-1261), Graf von Holstein
Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek
CC BY-SA 4.0
Objektbezeichnung:
Grafik
Erweiterte Objektbezeichnung:
Reproduktion nach Gemälde
Datierung:
Mitte 19. Jahrhundert
Material:
Papier
Technik:
Druckverfahren
Sachgruppe:
Zeichnung/Grafik
Reproduktionen/Druckerzeugnisse
Bereitstellende Institution:
Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek
Adolf IV., Graf von Holstein,
geb. vor 1205, gest. 8.7.1261 in Kiel.
Der legendenhaften Überlieferung zufolge soll Graf Adolf IV. auf dem Schlachtfeld von Bornhöved der heiligen Maria Magdalena gelobt haben, im Falle eines für ihn günstigen Ausgangs der Schlacht der Welt zu entsagen und in ein Kloster einzutreten. In der Tat übertrug er 1239 seinen damals noch unmündigen Söhnen Johann I. und Gerhard I. die Herrschaft und trat als Franziskanermönch in das Hamburger Maria-Magdalenen-Kloster ein. Um 1245 wechselte er in das Kloster in Kiel über, das im Zuge der von ihm geplanten und 1242 von Johann I. durch Verleihung des Stadtrechts abgeschlossenen Gründung der Stadt entstanden war. Dort wurde er nach seinem Tod 1261 begraben.
In Hamburg errichtete man ihm im 15. Jahrhundert ein aus zwei Gemälden bestehendes Denkmal, das als Ganzes in einem Kupferstich vom Anfang des 18. Jahrhunderts überliefert ist. Es zeigt den Grafen in doppelter Gestalt: als Ritter in der Rüstung und als Mönch im Grab, aber in beiden Fällen mit dem Nesselblattwappen als Graf von Holstein gekennzeichnet. Nur das untere Gemälde ist im Museum für Hamburger Geschichte erhalten. Das obere wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, ist aber durch eine Fotografie und eine genaue Beschreibung dokumentiert und liegt hier als Abbildung vor.
Anbei zum Bildnis vier Seiten Text. Der Druck stammt von Breitkopf und Härtel in Leipzig.
(5 Adolf IV. Graf von Holstein).
geb. vor 1205, gest. 8.7.1261 in Kiel.
Der legendenhaften Überlieferung zufolge soll Graf Adolf IV. auf dem Schlachtfeld von Bornhöved der heiligen Maria Magdalena gelobt haben, im Falle eines für ihn günstigen Ausgangs der Schlacht der Welt zu entsagen und in ein Kloster einzutreten. In der Tat übertrug er 1239 seinen damals noch unmündigen Söhnen Johann I. und Gerhard I. die Herrschaft und trat als Franziskanermönch in das Hamburger Maria-Magdalenen-Kloster ein. Um 1245 wechselte er in das Kloster in Kiel über, das im Zuge der von ihm geplanten und 1242 von Johann I. durch Verleihung des Stadtrechts abgeschlossenen Gründung der Stadt entstanden war. Dort wurde er nach seinem Tod 1261 begraben.
In Hamburg errichtete man ihm im 15. Jahrhundert ein aus zwei Gemälden bestehendes Denkmal, das als Ganzes in einem Kupferstich vom Anfang des 18. Jahrhunderts überliefert ist. Es zeigt den Grafen in doppelter Gestalt: als Ritter in der Rüstung und als Mönch im Grab, aber in beiden Fällen mit dem Nesselblattwappen als Graf von Holstein gekennzeichnet. Nur das untere Gemälde ist im Museum für Hamburger Geschichte erhalten. Das obere wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, ist aber durch eine Fotografie und eine genaue Beschreibung dokumentiert und liegt hier als Abbildung vor.
Anbei zum Bildnis vier Seiten Text. Der Druck stammt von Breitkopf und Härtel in Leipzig.
(5 Adolf IV. Graf von Holstein).
Inventarnummer:
P4-A-7
Signatur(en):
betitelt
Wo: u. M.
Was: Adolf IV. Graf von Holstein † 1261.
Wo: u. M.
Was: Adolf IV. Graf von Holstein † 1261.
bezeichnet
Wo: u. M.
Was: Nach einem im st. Marien-magdalenen stifte zu hamburg befindlichen gemälde des XIV jahrhunderts.
Wo: u. M.
Was: Nach einem im st. Marien-magdalenen stifte zu hamburg befindlichen gemälde des XIV jahrhunderts.
bezeichnet
Wo: u. M.
Was: Tilesius von Tilenau p.
Wo: u. M.
Was: Tilesius von Tilenau p.
bezeichnet
Wo: u. M.
Was: Farbendr. v. Winckelmann & Söhne in Berlin unt. Leit. v. J. Storch u. C. Köpper.
Wo: u. M.
Was: Farbendr. v. Winckelmann & Söhne in Berlin unt. Leit. v. J. Storch u. C. Köpper.
Schlagworte:
ganzfiguriges Porträt
In Portal übernommen am:
2026-01-30T16:02:56Z
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