Objektbezeichnung:
Brettspiel
Erweiterte Objektbezeichnung:
Spiel, Gesellschaftsspiel
Datierung:
1930er
Maße:
Gesamt: Höhe: 19,5 cm; Breite: 13,5 cm; Tiefe: 3,5 cm
Material:
Holz
Messing
Metall
Pappe
Sachgruppe:
Spielzeug/Spiel/Sport
Brettspiele
Familienspiele/Gesellschaftsspiele
Person:
Herstellungsort:
Nürnberg
Bereitstellende Institution:
Industriemuseum Elmshorn
Karton auf dem 3 Kinder zu sehen sind. Im Deckel Anleitung mit gotischen Buchstaben. 48 Fragekärtchen und Wählscheibe mit Buchstaben.
Gesellschaftsspiel in Originalverpackung mit 48 Fragekärtchen, einer Drehscheibe mit Buchstaben und einer Anleitung.
Auf dem Deckel des Verpackungskartons sind drei ältere Kinder (zwei Jungen und ein Mädchen) abgebildet, die dabei sind die Drehscheibe zu betätigen. Die Aufschrift lautet folgendermaßen: "Denk fix! Ein lustiges Frage-Spiel mit 1000 Antworten - Zweite Folge mit neuen Fragen". Beispiele der Fragen auf den Kärtchen: "Eine Freude der Sommerfrische", "Einen Teil der Pflanze", "Einen Namen aus deutschen Sagen". Der Anfangsbuchstabe des gefragten Begriffes wurde mit der Drehscheibe bestimmt.
Spear-Spiele war ein Spielehersteller mit Produktionsstandorten in Deutschland (Nürnberg) und Großbritannien (Enfield). Markenzeichen war zunächst eine liegende Lanze mit den Initialen J.W.S & S, später Spear-Spiel oder Spear-Spiele und SPEAR'S GAMES, wobei der Markenbestandteil „Spiele“ in verschiedenen Sprachen verwendet wurde.
Zu den besonders gefragten Spielen gehörte das ab 1929 hergestellte „Denk Fix!“.
Der deutsche Unternehmenszweig musste 1938 wegen Verfolgungsmaßnahmen der Nationalsozialisten von den jüdischen Eigentümern zu einem Bruchteil seines Werts im Rahmen der „Arisierung“ zwangsverkauft werden. Hermann Spear, einer der Firmeninhaber, blieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Abwicklung der Unternehmensübertragung in Deutschland und wurde 1943 nach Auschwitz deportiert. Dort wurde er am 10. Juli 1943 getötet. Nach der „Arisierung“ wurden, wie in vielen anderen deutschen Spieleverlagen, kriegshetzerische Spiele (1939: „Kurs Ost-Nordost“, 1940: „U-Boote fahren gegen England“, „Bomben auf England“) entwickelt.
Gesellschaftsspiel in Originalverpackung mit 48 Fragekärtchen, einer Drehscheibe mit Buchstaben und einer Anleitung.
Auf dem Deckel des Verpackungskartons sind drei ältere Kinder (zwei Jungen und ein Mädchen) abgebildet, die dabei sind die Drehscheibe zu betätigen. Die Aufschrift lautet folgendermaßen: "Denk fix! Ein lustiges Frage-Spiel mit 1000 Antworten - Zweite Folge mit neuen Fragen". Beispiele der Fragen auf den Kärtchen: "Eine Freude der Sommerfrische", "Einen Teil der Pflanze", "Einen Namen aus deutschen Sagen". Der Anfangsbuchstabe des gefragten Begriffes wurde mit der Drehscheibe bestimmt.
Spear-Spiele war ein Spielehersteller mit Produktionsstandorten in Deutschland (Nürnberg) und Großbritannien (Enfield). Markenzeichen war zunächst eine liegende Lanze mit den Initialen J.W.S & S, später Spear-Spiel oder Spear-Spiele und SPEAR'S GAMES, wobei der Markenbestandteil „Spiele“ in verschiedenen Sprachen verwendet wurde.
Zu den besonders gefragten Spielen gehörte das ab 1929 hergestellte „Denk Fix!“.
Der deutsche Unternehmenszweig musste 1938 wegen Verfolgungsmaßnahmen der Nationalsozialisten von den jüdischen Eigentümern zu einem Bruchteil seines Werts im Rahmen der „Arisierung“ zwangsverkauft werden. Hermann Spear, einer der Firmeninhaber, blieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Abwicklung der Unternehmensübertragung in Deutschland und wurde 1943 nach Auschwitz deportiert. Dort wurde er am 10. Juli 1943 getötet. Nach der „Arisierung“ wurden, wie in vielen anderen deutschen Spieleverlagen, kriegshetzerische Spiele (1939: „Kurs Ost-Nordost“, 1940: „U-Boote fahren gegen England“, „Bomben auf England“) entwickelt.
Inventarnummer:
1999-0061
In Portal übernommen am:
2026-01-30T16:14:55Z
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