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Elektrisches Heizgerät für eine Brennschere
Industriemuseum Elmshorn
CC BY-SA 4.0
Objektbezeichnung:
Heizgerät
Erweiterte Objektbezeichnung:
elektrisches Heizgerät für Onduliereisen, Efalock
Datierung:
1930 - 1946
Maße:
Gesamt: Tiefe: 7 cm; Breite: 13 cm; Höhe: 14 cm
Material:
Metall
Bakelit
Sachgruppe:
Frisör
Handwerk
Barbier
Person:
Bereitstellende Institution:
Industriemuseum Elmshorn
elektrisches Heizgerät für Brennscheren mit einem schwarz-weißen Gehäuse mit der Aufschrift "Original Efalock International", Vorrichtung für den Stecker, mit Thermostat 220V, 250 W
Das elektrische Heizgerät diente zum Erhitzen von Brennscheren. Auf der Schmalseite befindet sich eine Öffnung, in die das Onduliereisen hineingelegt wurde, um anschließend zum Wellen der Haare benutzt zu werden.
Die Firma Efalock/Heinz Tümmler stellt seit den 1950er Jahren Werkzeuge und Geräte für den Friseurbedarf her.
Das Ondulieren (lat. ondula: Welle) oder das Wellenformen von Haaren hat gut 100 Jahre die weibliche Frisurenmode und Frisiertechnik bestimmt. Erfunden hat die Onduliertechnik der Franzose Marcel Grateau im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts indem er die Bearbeitung der Haare mit dem Krülleisen (auch Krauseisen) veränderte. Er schuf das nach ihm benannte Marceleisen. Durch die gleichzeitige Anwendung von einem Rundstab und einem Halbrundstab (konvex und konkav = rund und hohlrund) und nicht mehr nur zwei Rundeisen erzielte er Wellen von bis dahin nicht gekannter Qualität.
Damit die feuchten Haare durch die Onduliereisen zu Wellen geformt werden konnten, musste das Eisen in Onduliereisenerhitzern heiß werden. Durch das schnelle Trocknen der Haare zwischen den Schenkeln erstarrten die Wasserstoffbrücken und gaben dadurch den Haaren die länger anhaltende Wellenform, bis diese durch neue Feuchtigkeit aufgelöst wurden.
Onduliereisenerhitzer und Onduliereisen gehörten schon vor 1900 zur Grundausstattung eines Friseursalons. Die Technik des Erhitzens der Onduliereisen konnte mit Hilfe von Gasbrennern, Spiritusbrennern oder später elektrisch erfolgen. Ende der 1960er Jahre wurde die Wasserwelltechnik des Ondulierens durch die chemische Lockwelltechnik und den Haarschnitt abgelöst. Seit den 1960er Jahren wurde für die Gestaltung von Frauenfrisuren, zugunsten des exakten Haarschnitts, erstmals auf künstliche Locken verzichtet.
Das elektrische Heizgerät diente zum Erhitzen von Brennscheren. Auf der Schmalseite befindet sich eine Öffnung, in die das Onduliereisen hineingelegt wurde, um anschließend zum Wellen der Haare benutzt zu werden.
Die Firma Efalock/Heinz Tümmler stellt seit den 1950er Jahren Werkzeuge und Geräte für den Friseurbedarf her.
Das Ondulieren (lat. ondula: Welle) oder das Wellenformen von Haaren hat gut 100 Jahre die weibliche Frisurenmode und Frisiertechnik bestimmt. Erfunden hat die Onduliertechnik der Franzose Marcel Grateau im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts indem er die Bearbeitung der Haare mit dem Krülleisen (auch Krauseisen) veränderte. Er schuf das nach ihm benannte Marceleisen. Durch die gleichzeitige Anwendung von einem Rundstab und einem Halbrundstab (konvex und konkav = rund und hohlrund) und nicht mehr nur zwei Rundeisen erzielte er Wellen von bis dahin nicht gekannter Qualität.
Damit die feuchten Haare durch die Onduliereisen zu Wellen geformt werden konnten, musste das Eisen in Onduliereisenerhitzern heiß werden. Durch das schnelle Trocknen der Haare zwischen den Schenkeln erstarrten die Wasserstoffbrücken und gaben dadurch den Haaren die länger anhaltende Wellenform, bis diese durch neue Feuchtigkeit aufgelöst wurden.
Onduliereisenerhitzer und Onduliereisen gehörten schon vor 1900 zur Grundausstattung eines Friseursalons. Die Technik des Erhitzens der Onduliereisen konnte mit Hilfe von Gasbrennern, Spiritusbrennern oder später elektrisch erfolgen. Ende der 1960er Jahre wurde die Wasserwelltechnik des Ondulierens durch die chemische Lockwelltechnik und den Haarschnitt abgelöst. Seit den 1960er Jahren wurde für die Gestaltung von Frauenfrisuren, zugunsten des exakten Haarschnitts, erstmals auf künstliche Locken verzichtet.
Inventarnummer:
1997-0088
Signatur(en):
Aufdruck
Wo: Vorderseite
Was: Efalock
Wo: Vorderseite
Was: Efalock
In Portal übernommen am:
2026-01-30T16:15:16Z
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