Objektbezeichnung:
Mineral
Maße:
Werk: Höhe: 2 cm; Breite: 3 cm; Tiefe: 2,5 cm (links); Höhe: 2,3 cm; Breite: 2 cm; Tiefe: 2 cm (rechts)
Sachgruppe:
Grubenausbau
Bereitstellende Institution:
Industriemuseum Elmshorn
Baryt, auch Schwerspat genannt (BaSO4)
Vorkommen: häufig
Mineralklasse: wasserfreie Sulfate ohne fremde Anionen
Kristallsystem: orthorhombisch
Dichte: 4,5 g/cm3
Mohshärte: 3 bis 3,5
Strichfarbe: weiß
Seinen traditionellen Namen Schwerspat (aus dem Griechischen βαρύς (barýs) = schwer) bekam Baryt aufgrund seiner für ein nichtmetallisches Mineral relativ hohen Dichte.
Baryt tritt meist in plattigen Kristallen oder spätigen Massen auf, nur selten als Krustenbildung wie hier in Lieth. Meist transparent farblos oder undurchsichtig weiß, oft aber durch Fremdbeimengungen gefärbt.
Die Hauptverwendung für Baryt ist in der Tiefbohrtechnik als Zusatz für Bohrspülungen. Der Grund hierfür ist die hohe Dichte des Baryts, mit dem ein hoher Schweredruck in der Flüssigkeit erzielt wird, der das Bohrloch stabilisiert und es ermöglicht, das durch den Bohrmeißel zerkleinerte Gestein an die Erdoberfläche zu transportieren.
Des Weiteren wird Baryt zur Herstellung von weißen Pigmenten und von fotografischen Papieren verwendet und ist selbst auch im Colour Index unter C.I. Pigment White 22 bzw. C.I. 77120 gelistet. Es ist ebenso Bestandteil von Schwerbeton wie von Kontrastmitteln bei Röntgenuntersuchungen des Magens. Baryt wird außerdem als Rohstoff zur Gewinnung von Barium abgebaut.
In der Automobilindustrie wird Baryt Kunststoffen und Dämmmatten beigemischt, um die Schalldurchlässigkeit zu vermindern.
Als Zuschlagsstoff wird Schwerspat benutzt, um die Strahlendurchlässigkeit von Beton zu reduzieren (Barytbeton). Einsatzgebiet sind z.B. Wände in Röntgenräumen im Krankenhaus oder Behandlungsräume in der Onkologie.
Vorkommen: häufig
Mineralklasse: wasserfreie Sulfate ohne fremde Anionen
Kristallsystem: orthorhombisch
Dichte: 4,5 g/cm3
Mohshärte: 3 bis 3,5
Strichfarbe: weiß
Seinen traditionellen Namen Schwerspat (aus dem Griechischen βαρύς (barýs) = schwer) bekam Baryt aufgrund seiner für ein nichtmetallisches Mineral relativ hohen Dichte.
Baryt tritt meist in plattigen Kristallen oder spätigen Massen auf, nur selten als Krustenbildung wie hier in Lieth. Meist transparent farblos oder undurchsichtig weiß, oft aber durch Fremdbeimengungen gefärbt.
Die Hauptverwendung für Baryt ist in der Tiefbohrtechnik als Zusatz für Bohrspülungen. Der Grund hierfür ist die hohe Dichte des Baryts, mit dem ein hoher Schweredruck in der Flüssigkeit erzielt wird, der das Bohrloch stabilisiert und es ermöglicht, das durch den Bohrmeißel zerkleinerte Gestein an die Erdoberfläche zu transportieren.
Des Weiteren wird Baryt zur Herstellung von weißen Pigmenten und von fotografischen Papieren verwendet und ist selbst auch im Colour Index unter C.I. Pigment White 22 bzw. C.I. 77120 gelistet. Es ist ebenso Bestandteil von Schwerbeton wie von Kontrastmitteln bei Röntgenuntersuchungen des Magens. Baryt wird außerdem als Rohstoff zur Gewinnung von Barium abgebaut.
In der Automobilindustrie wird Baryt Kunststoffen und Dämmmatten beigemischt, um die Schalldurchlässigkeit zu vermindern.
Als Zuschlagsstoff wird Schwerspat benutzt, um die Strahlendurchlässigkeit von Beton zu reduzieren (Barytbeton). Einsatzgebiet sind z.B. Wände in Röntgenräumen im Krankenhaus oder Behandlungsräume in der Onkologie.
Inventarnummer:
A-1542
In Portal übernommen am:
2026-01-30T16:15:17Z
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