Objektbezeichnung:
Mineral
Maße:
Werk: Breite: 3,7 cm; Höhe: 3,5 cm; Tiefe: 3,5 cm (a); Breite: 3,5 cm; Tiefe: 3,3 cm (b)
Sachgruppe:
Grubenausbau
Bereitstellende Institution:
Industriemuseum Elmshorn
Calcit, auch Kalzit oder Kalkspat (CaCO3)
Vorkommen: sehr häufig
Mineralklasse: wasserfreie Carbonate ohne fremde Anionen
Kristallsystem: trigonal
Dichte: 2,6 bis 2,8; rein 2,715 g/cm3
Mohshärte: 3
Strichfarbe: weiß
Calcit-Spaltrhomboeder
Ein Rhomboeder ist ein Polyeder, dessen Körper ausschließlich von Rauten begrenzt ist.
Die Form des Rhomboeders findet sich in der Natur bei Calcit als Kristallform, aber auch als Spaltform durch Aufspalten größerer Kristalle. Das Rhomboeder gibt es nur im trigonalen Kristallsystem und nicht, wie vom Namen anzunehmen, im orthorhombischen Kristallsystem.
Ein klares, durchsichtiges Spaltrhomboeder von Calcit nennt man Doppelspat. Linien unter einem Doppelspat erscheinen in der Aufsicht durch die hohe Doppelbrechung des Calcits verdoppelt, daher der Name.
Der schwedische Mineraloge Torbern Olaf Bergmann (1735-1784) stellte als erster die Theorie auf, dass alle Calcite einen "rhomboedrischen Kern" enthielten. Nach der Legende soll Bergmann die Entdeckung gemacht haben, als ein Schüler zufällig einen Calcitkristall zerbrach.
Spaltbar sind Mineralien, bei denen die Atome im Kristallgitter so angeordnet sind, dass man zwischen den Atomen ebene Flächen ziehen könnte. Ist dies nicht der Fall, dann erhält man einen unebenen Bruch, eine Abspaltung von Teilen mit unebenen Flächen. Quarz hat z.B. einen muscheligen Bruch.
Der Calcit besitzt im Gegensatz zum Aragonit eine sehr gute Spaltbarkeit. Je nach der Anordnung im Kristallgitter erhält man bei verschiedenen Mineralen unter anderem Rhomboeder (z.B. beim Calcit), Oktaeder (z.B. Fluorit) oder Würfel (z.B. beim Steinsalz).
Vorkommen: sehr häufig
Mineralklasse: wasserfreie Carbonate ohne fremde Anionen
Kristallsystem: trigonal
Dichte: 2,6 bis 2,8; rein 2,715 g/cm3
Mohshärte: 3
Strichfarbe: weiß
Calcit-Spaltrhomboeder
Ein Rhomboeder ist ein Polyeder, dessen Körper ausschließlich von Rauten begrenzt ist.
Die Form des Rhomboeders findet sich in der Natur bei Calcit als Kristallform, aber auch als Spaltform durch Aufspalten größerer Kristalle. Das Rhomboeder gibt es nur im trigonalen Kristallsystem und nicht, wie vom Namen anzunehmen, im orthorhombischen Kristallsystem.
Ein klares, durchsichtiges Spaltrhomboeder von Calcit nennt man Doppelspat. Linien unter einem Doppelspat erscheinen in der Aufsicht durch die hohe Doppelbrechung des Calcits verdoppelt, daher der Name.
Der schwedische Mineraloge Torbern Olaf Bergmann (1735-1784) stellte als erster die Theorie auf, dass alle Calcite einen "rhomboedrischen Kern" enthielten. Nach der Legende soll Bergmann die Entdeckung gemacht haben, als ein Schüler zufällig einen Calcitkristall zerbrach.
Spaltbar sind Mineralien, bei denen die Atome im Kristallgitter so angeordnet sind, dass man zwischen den Atomen ebene Flächen ziehen könnte. Ist dies nicht der Fall, dann erhält man einen unebenen Bruch, eine Abspaltung von Teilen mit unebenen Flächen. Quarz hat z.B. einen muscheligen Bruch.
Der Calcit besitzt im Gegensatz zum Aragonit eine sehr gute Spaltbarkeit. Je nach der Anordnung im Kristallgitter erhält man bei verschiedenen Mineralen unter anderem Rhomboeder (z.B. beim Calcit), Oktaeder (z.B. Fluorit) oder Würfel (z.B. beim Steinsalz).
Inventarnummer:
A-1547-a-b
In Portal übernommen am:
2026-01-30T16:15:16Z
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