Objektbezeichnung:
Mineral
Maße:
Werk: Höhe: 10,5 cm; Breite: 15 cm; Tiefe: 12 cm
Sachgruppe:
Grubenausbau
Bereitstellende Institution:
Industriemuseum Elmshorn
Aragonit (CaCO3)
Vorkommen: sehr häufig
Mineralklasse: wasserfreie Carbonate ohne fremde Anionen
Kristallsystem: orthorhombisch
Dichte: 2,95 g/cm³
Mohshärte: 3,5 bis 4,5
Strichfarbe: weiß
Reiner Aragonit ist entweder farblos oder weiß. Er kann durch Fremdbeimengungen bzw. Verunreinigungen auch grau bis bräunlich, gelblich, rötlich, grünlich, bläulich oder violett gefärbt sein. Zudem weist Aragonit eine Lumineszenz (Leuchten im Dunkeln unter UV-Licht) auf, dabei kann er je nach Fundort verschiedene Farben zeigen.
Das Mineral wurde von Abraham Gottlob Werner 1796 erstmals beschrieben und von ihm nach seinem Fundort in Aragonien in Nordost-Spanien benannt. Es ist der Hauptbestandteil des Perlmutts und von Perlen. Auch das Skelett der Steinkorallen besteht aus Aragonit. In den Hohlräumen von Sedimentgesteinen (z.B. Erzberg bei Eisenberg, Steiermark) kommt er korallenartig als so genannte Eisenblüte vor, in Thermalquellen als Sprudelstein und als Erbsenstein.
In der Natur tritt Aragonit häufig bei Sinterbildung im Umfeld kalkhaltiger und heißer Quellen auf. Ablagerungen in Wasserrohren, Wasserleitungen und Wasserkesseln bestehen oft aus Aragonit, wie auch die Stalagmiten und Stalaktiten in Tropfsteinhöhlen. Aragonit kristallisiert in unterschiedlichster Form. Prismatische Kristalle kommen ebenso vor wie Aggregate, die oolithisch, gebändert, säulig und dendritisch, parallelfaserig, radialstrahlig oder nadelig sein können und dabei auch Krusten bilden.
Aragonit ist unter normalen Bedingungen ein metastabiles Mineral, d.h. es wandelt sich allmählich in Calcit um. Lediglich bei hohem Druck, unter den Bedingungen einer Hochdruck-/Niedrigtemperaturmetamorphose, ist Aragonit stabil. Selten findet man deshalb ein Gestein mit Aragonit, eine Ausnahme bildet der Aragonitmarmor.
Vorkommen: sehr häufig
Mineralklasse: wasserfreie Carbonate ohne fremde Anionen
Kristallsystem: orthorhombisch
Dichte: 2,95 g/cm³
Mohshärte: 3,5 bis 4,5
Strichfarbe: weiß
Reiner Aragonit ist entweder farblos oder weiß. Er kann durch Fremdbeimengungen bzw. Verunreinigungen auch grau bis bräunlich, gelblich, rötlich, grünlich, bläulich oder violett gefärbt sein. Zudem weist Aragonit eine Lumineszenz (Leuchten im Dunkeln unter UV-Licht) auf, dabei kann er je nach Fundort verschiedene Farben zeigen.
Das Mineral wurde von Abraham Gottlob Werner 1796 erstmals beschrieben und von ihm nach seinem Fundort in Aragonien in Nordost-Spanien benannt. Es ist der Hauptbestandteil des Perlmutts und von Perlen. Auch das Skelett der Steinkorallen besteht aus Aragonit. In den Hohlräumen von Sedimentgesteinen (z.B. Erzberg bei Eisenberg, Steiermark) kommt er korallenartig als so genannte Eisenblüte vor, in Thermalquellen als Sprudelstein und als Erbsenstein.
In der Natur tritt Aragonit häufig bei Sinterbildung im Umfeld kalkhaltiger und heißer Quellen auf. Ablagerungen in Wasserrohren, Wasserleitungen und Wasserkesseln bestehen oft aus Aragonit, wie auch die Stalagmiten und Stalaktiten in Tropfsteinhöhlen. Aragonit kristallisiert in unterschiedlichster Form. Prismatische Kristalle kommen ebenso vor wie Aggregate, die oolithisch, gebändert, säulig und dendritisch, parallelfaserig, radialstrahlig oder nadelig sein können und dabei auch Krusten bilden.
Aragonit ist unter normalen Bedingungen ein metastabiles Mineral, d.h. es wandelt sich allmählich in Calcit um. Lediglich bei hohem Druck, unter den Bedingungen einer Hochdruck-/Niedrigtemperaturmetamorphose, ist Aragonit stabil. Selten findet man deshalb ein Gestein mit Aragonit, eine Ausnahme bildet der Aragonitmarmor.
Inventarnummer:
A-1556
In Portal übernommen am:
2026-01-30T16:15:16Z
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