Objektbezeichnung:
Mineral
Maße:
Werk: Breite: 12 cm; Höhe: 6 cm; Tiefe: 7,7 cm (a); Breite: 10,5 cm; Höhe: 4,8 cm; Tiefe: 8 cm (b); Breite: 7,5 cm; Höhe: 4,5 cm; Tiefe: 8 cm (c)
Sachgruppe:
Grubenausbau
Bereitstellende Institution:
Industriemuseum Elmshorn
Fluorit, auch Flußspat (CaF2)Vorkommen: häufig
Mineralklasse: einfache Halogenide
Kristallsystem: kubisch
Dichte: 3,2 g/cm3
Mohshärte: 4
Strichfarbe: weiß
Fluorit ist das Calciumsalz der Flusssäure. Es zeigt durch Einlagerung von Lanthanoiden (Metalle), unter Anregung mit UV-Licht starke Fluoreszenz und gelegentlich sogar Phosphoreszenz.
Fluorit ist das Leitmineral (Skalamineral) der Mohs‘schen Härteskala für die Härte 4.
Perfekt würfelige Kristalle, bedingt durch seine Kristallstruktur, sind die typische Erscheinungsform von Fluorit, oft findet man auch sich durchdringende Fluoritwürfel, so genannte Durchdringungszwillinge.
Obwohl reiner Fluorit farblos ist, gehört er zu den Mineralen mit den meisten Farbvariationen überhaupt. Die Farbursachen sind vielfältig und nicht immer vollständig geklärt. Färbend wirken zumeist Spurengehalte von Seltenerdelementen, die oft erst durch radioaktive Bestrahlung zu färbenden Ionen ionisiert werden.
Flussspat war schon im antiken Griechenland bekannt. Der deutsche Name geht auf die erwähnte Verwendung als Flussmittel in der Metallverarbeitung zurück. 1824 entdeckte der deutsche Mineraloge Friedrich Mohs die im ultravioletten Licht sichtbar werdende Fluoreszenz. Der irische Mathematiker und Physiker George Gabriel Stokes benannte das Phänomen der Fluoreszenz nach dem Fluorit in Analogie zur Opaleszenz beim Opal.
Industriell wird Fluorit hauptsächlich als Flussmittel in der Metallindustrie und zur Herstellung von Fluor und Fluorwasserstoffsäure verwendet. Daneben ist Fluorit ein beliebtes Sammlermineral und dient als Grundstoff für optische Linsen und opaleszierende Gläser.
Mineralklasse: einfache Halogenide
Kristallsystem: kubisch
Dichte: 3,2 g/cm3
Mohshärte: 4
Strichfarbe: weiß
Fluorit ist das Calciumsalz der Flusssäure. Es zeigt durch Einlagerung von Lanthanoiden (Metalle), unter Anregung mit UV-Licht starke Fluoreszenz und gelegentlich sogar Phosphoreszenz.
Fluorit ist das Leitmineral (Skalamineral) der Mohs‘schen Härteskala für die Härte 4.
Perfekt würfelige Kristalle, bedingt durch seine Kristallstruktur, sind die typische Erscheinungsform von Fluorit, oft findet man auch sich durchdringende Fluoritwürfel, so genannte Durchdringungszwillinge.
Obwohl reiner Fluorit farblos ist, gehört er zu den Mineralen mit den meisten Farbvariationen überhaupt. Die Farbursachen sind vielfältig und nicht immer vollständig geklärt. Färbend wirken zumeist Spurengehalte von Seltenerdelementen, die oft erst durch radioaktive Bestrahlung zu färbenden Ionen ionisiert werden.
Flussspat war schon im antiken Griechenland bekannt. Der deutsche Name geht auf die erwähnte Verwendung als Flussmittel in der Metallverarbeitung zurück. 1824 entdeckte der deutsche Mineraloge Friedrich Mohs die im ultravioletten Licht sichtbar werdende Fluoreszenz. Der irische Mathematiker und Physiker George Gabriel Stokes benannte das Phänomen der Fluoreszenz nach dem Fluorit in Analogie zur Opaleszenz beim Opal.
Industriell wird Fluorit hauptsächlich als Flussmittel in der Metallindustrie und zur Herstellung von Fluor und Fluorwasserstoffsäure verwendet. Daneben ist Fluorit ein beliebtes Sammlermineral und dient als Grundstoff für optische Linsen und opaleszierende Gläser.
Inventarnummer:
A-1558-a-c
In Portal übernommen am:
2026-01-30T16:15:16Z
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